MPU-Vorbereitung / MPU-Beratung
verkehrspsychologische Praxis Hildesheim

Verkehrstherapie bei der verkehrspsychologischen Praxis Hildesheim

Verkehrstherapie kann als Überbau unterschiedlicher Maßnahmen und Verortungen / Einsatzgebiete (Kraftfahrzeuge (ob Personen- oder Güterbeförderung), Bahnverkehr, Flugverkehr, Schiffverkehr) angesehen werden.

Das Praxisangebot bezieht sich vornehmlich auf den Bereich des motorisierten Straßenverkehrs und dem darin vorkommenden Erleben und Verhalten von Menschen.
Neben der MPU und deren Angebote (s. Link MPU-Beratung) sind es vornehmlich auch Angebote, die gesetzlich geregelt oder zumindest dort verortet sind. Sie finden hier aber auch weiterführende Informationen (Tipps zur MPU).

Inhaltsverzeichnis bzw. zu den einzelnen Themen:

  1. Anlässe für eine verkehrspsychologische Beratung / Therapie oder MPU-Beratung / MPU-Vorbereitung
  2. Punkteabbau durch freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar (FES)
  3. Teilnahme an einer Verkehrspsychologischen Beratung gemäß § 2a Abs. 2 StVG und § 71 FeV
  4. Sperrfristverkürzung gem. § 69a Abs. 7 StGB
  5. Ein kurzer Überblick zur Vorgehensweise/Philosophie der Praxis
  6. Grundsätzliches zur verkehrspsychologischen Beratung / MPU-Vorbereitung
  7. Die Qual der Wahl - "Wie, Wo und weitere W" des richtigen Anbieters
    (Der Irrwitz des modernen Kosumenten und die Fallen der Suche; ggf. auch der Versprechen von Anbietern?)
  8. Ein freundlich gemeinter Hinweis auf einem event. Weg zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis bzw. eine ggf. interessante Info vor dem Gang zur Behörde

Anlässe für eine verkehrspsychologische Beratung / Therapie oder MPU-Beratung / MPU-Vorbereitung

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ad Punktestand, Punkteabbau, Punkterabbat - Fahreignungsseminar (FES)

Ein Punkteabbau ist seit 2014 nur noch durch die freiwillige Teil­nahme an einem Fahreignungs­seminar (FES) vorgesehen (von der Rück­setzung der Punkte nach Wieder- / Neuerwerb abgesehen). Die ehemalige Option der verkehrs­psychologischen Beratung als letzte Maßnahmen­stufe im Punkte­system vor dem Entzug gem. § 71 FeV besteht hier nicht mehr (nur noch im Fahranfängersystem als Maßnahmenstufe vorgesehen).

Die Veränderung im Punktesystem hinsichtlich der frei­willigen Möglichkeit des Punbkte­abbaus kam Anfang Mai 2014 (§ 4a StVG und (Straßen­verkehrs­gesetz) und § 42 FeV Fahr­erlaubnis­verordnung), Fahr­eignungs­register (FAER) statt Verkehrs­zentralregister (VZR)).

Es ist nunmehr das "Fahreignungs­seminar" (FES), welches aus zwei Teilen bzw. Teil­maßnahmen und aus vier Terminen besteht:

Welche Teilmaßnahme zuerst absolviert wird, ist gesetz­lich nicht bestimmt worden. Aus unserer Sicht sollte auch aufgrund des Auf­baus der In­halte (als möglicher Leitfaden) zunächst der edu­kative Teil (verkehrs­päd. Teil­maßnahme) mit dem Ziel der Informations­gebung und Selbst­beo­bachtung zu absol­viert werden.
Der­gestalt wird der weitaus tief­greifendere Teil die verkehrs­psycho­logische Teil­maßnahme die gesetz­lich vorge­gebenen Ziele (Ent­wicklung funk­tionalen Bedingungs­modells, Erar­beitung von Ver­haltens- und Lösungs­trategien) zumindest anknüpfend an eine Basis - wie sie auch immer aus­sehen mag - bearbeiten können.

Ad Gewinnoption Punkteabbau

Durch Absolvieren beider Teil­maßnahmen ist es bis zu einem Stand von max. 5 Punkten möglich einen Punkt in seinem "Fahr­eignungs­register" abzu­bauen (Punkte­abbau, Rabbat). Bei mehr als 5 Punkte im FAER (6-7 Punkte) kann kein Punkt mehr ab­gebaut werden, bei 8 Punkten sollte der Entzug voll­zogen werden und damit wäre die Maß­nahme so oder so irrelevant.
Es darf zudem inner­halb von 5 Jahren nur einmal durch den freiwilligen Besuch eines Fahr­eignungs­seminars 1 Punkt abgebaut werden.

verkehrspsychologische Teilmaßnahme - Aufbau & Infos

Die verkehrspsychologische Teilmaßnahme besteht aus zwei Einzel­gespräch­sitzungen zu je 75 Minuten. Die Sitzungen müssen zeit­lich min. drei Wochen aus­einander liegen.

Als zu verfolgende Ziele sollen

Der Gesetzgeber gibt verheißungs­voll zum Gesamten an, dass der Teil­nehmer sicher­heits­relevante Mängel in ihren Verkehrs­ver­halten (insbe­sondere im Fahr­verhalten) erkennen und abbauen sollen. Dies solle einer­seits über die Ver­mittlung von Kenntissen zum Straßen­verkehrs­recht, zu Gefahren­potential und verkehrs­sicherem Ver­halten gelingen. Darüber hinaus sollen dem Teil­nehmer die Beding­ungen und Zusammen­hänge des regel­widrigen Ver­haltens näher gebracht werden. Zudem solle neben der dazu­gehörigen Moti­vation zur Änderung auf Basis einer Analyse sein ehe­maliges zu einem verkehrs­sicherem Ver­halten korrigiert werden.

Der verkehrspädagogische Teil zu je 2 x 90 Min. wird in dahin­gehend zuge­lassenen Fahr­schulen angeboten (als Einzel­maßnahme oder in einer Gruppe mit bis zu 6 Teil­nehmern). Hier sei auf Angebote der ent­sprechenden Fahr­schulen verwiesen.

Angebot der Praxis

Die verkehrspsychologische Teil­maßnahme wird ange­boten. Die Er­laubnis zur Durch­führung ist behörd­lich erteilt bzw. besteht (Aner­kennung nach § 4a Abs. 4 StVG und § 42 FeV als Kurs­leiter zur Durch­führung der verkehrs­psycho­logischen Teil­maßnahme des Fahr­eignungs­seminars – FES; Fach­dienst 206, Straße und Verkehr, Land­kreis Hildesheim).

Im Hin­blick der Kosten und Umsetzungs­möglich­keiten würde ich Sie bitten mit mir Kontakt auf­zunehmen.

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Teilnahme an einer Verkehrs­psycho­logischen Beratung gemäß § 2a Abs. 2 StVG und § 71 FeV (inner­halb der Probe­zeit)

Aufbauseminarbesuch und Teilnahme an einer Verkehrs­psycho­logischen Beratung gemäß § 2a Abs. 2 StVG i.V.m. §§ 71, 38 FeV (Fahr­erlaubnis­ver­ordnung) sind als Maß­nahme­stufen auf­fälliger Kraft­fahrer ange­dacht. Der Gesetz­geber geht davon aus, es sich bei letzt­erer um eine Maß­nahme zur Beein­flussung von Ein­stellung und Ver­halten dieser Kraft­fahrer handelt, sie das Delikt­ver­halten dieser Fahr­zeug­lenker gün­stig beein­flussen (bspw. i.H. Vermeidung weit­erer Auf­fällig­keiten).

Bis 2014 war die Verkehrs­psycho­logische Beratung (VB) auch im all­ge­meinen Punkte­system ver­ortet (wurde sogar mit Abbau von zwei Punkten belohnt), ist dort zu­sammen mit den Aufbau­seminar­en indes durch das Fahr­eigungs­seminar (FES) ersetzt worden. Gegenständlich ist die Verkehrs­psycho­logische Bera­tung weiter­hin inner­halb der Probe­zeit.

Sie sind auch weiter­hin hierarch­isch ge­ordnet. So sind das Aufbau­seminar für verkehrs­auf­fällige Fahr­anfänger (ASF; durch Fahr­lehrer durch­geführt) und das be­sondere Auf­bau­seminar bei drogen- und alkohol­auf­fällige Fahr­anfänger (§ 36 FeV, durch be­sondere Psycho­logen durch­geführt) in der ersten Ver­fahrens­stufe be­nannt. Die verkehrspsychologische Beratung gemäß § 2a StVG i.V.m. und §§ 38, 71 FeV ist weiter­hin auf der zwei­ten Ver­fahrens­stufe ver­ortet.

Der Gesetzgeber hat diese letzte Maßnahmen­stufe vor dem Entzug der Fahr­erlaubnis im System des Fahrens in der Probe­zeit be­lassen. Im normalen Punkte­system ist das oben auf­geführte Fahreignungs­seminar nunmehr seit 2014 verortet. Die anderen Maß­nahmen sind nicht mehr gegen­ständlich. Gerade hin­sichtlich der verkehrs­psycho­logischen Beratung aus unserer Sicht eher be­dauer­lich (hier die höchsten Effekte zu erwarten waren).


Es gilt nunmehr ein­geschränkt für Fahr­anfänger, bei denen Ver­warnung, Buß­geld und Aufbau­seminar nicht gewirkt haben. Im Rahmen der VB sollen die noch nicht vor­liegende nötige Lern- und An­passungs­bereit­schaft in einem hin­reichenden Maß ent­wickelt werden
Infos zur Maßnahme

Die Maßnahme umfasst 4 Zeit­stunden, die i.d.R. über 3 Einzel­sitzungen ver­teilt umge­setzt werden (1 Std. ist für Nach­bearbeitung vor­gesehen).
Ergänzt werden kann Für die verkehrs­psycho­logische Beratung in der Praxis gilt bspw. analoges zum Fahr­eignungs­seminar, es sich um eine frei­willige Maß­nahme handelt. Der Gesetz­geber weist Sie auf diese Möglich­keiten zwar hin, die Be­jahung einer Um­setzung sowie die Organ­isation um eine Möglich­keit der Inan­spruch­nahme bei einem aner­kannten verkehrs­psycho­logischen Berater (der jew. Teil­maß­nahme) oder verkers­psycho­logischen Berater haben Sie indes selbst in der Hand.
Sie sollten folglich ent­scheiden, was für Sie be­deutsam ist. Auf der einen Seite stehen die Kosten der Inan­spruch­nahme der Maß­nahme und auf der anderen Seite die eventuelle Gefährdung hin­sichtlich Ihrer Fahr­erlaubnis und der dann ein­tretenden Kosten.

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Sperrfristverkürzung gem. § 69a Abs. 7 StGB

Je nach Auffälligkeit (auch Plural) und der gerichtlichen Zuordnung zum Maß Ihrer individuellen verkehrsrechtlichen Belastung wird mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zudem i.d.R. eine Sperrfrist zur Wiedererlangung vom zuständigen Gericht ausgesprochen. Sei es via Strafbefehl als vereinfachtes Verfahren oder als gerichtliches Urteil.

Diese Sperrfrist können Sie als zeitliche Option nutzen. Einerseits um Veränderungen zu Ihrem Erleben und Verhalten herbeizuführen (Vermeidung einer erneuten Auffälligkeit, Erhöhung der Verkehrssicherheit uvm.), welche Sie überhaupt zur aktuellen Situation / Status ohne Fahrerlaubnis („Führerschein“#01) geführt haben dürften (Verkehrsvorgeschichte) und zudem dahingehend, Sie freiwillig und aktiv begünstigend ad Ihrer Fahrerlaubnis tätig werden.

Mit Hilfe eines kundigen Anwalts können Sie u.U. mehrere Monate Sperrfrist für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis einsparen. Hierbei werden vom Betroffenen Veränderungen geltend gemacht. Im Rahmen einer freiwillig sowie regulär abgeschlossenen verkehrstherapeutischen Maßnahme zu seiner Problematik (Alkohol, Verkehrsdelikte, Alkohol, Straftaten oder gemischt) sind diese Veränderungen möglich. Dort erhalten Sie auch eine Teilnahmebscheinigung zur Vorlage beim zuständigen Gericht. Der zuständige Richter kann dann nach § 69a Abs. 7 StGB im Ermessen die Sperrfrist verkürzen (bspw. um 1-3 Monate). Dergestalt kann in aller Regel der Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis früher gestellt werden.

Hierbei ist zu beachten, nicht nur die reine Maßnahmenbescheinigung ausreichend sein dürfte, sondern der Verkehrspsychologe, jene die Fahreignung begünstigende expliziten Veränderungen des Teilnehmers als auch die eingestellten und beseitigten „Mängel“ benennt. Folglich aktuell eine Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen abzuleiten sein dürfte als auch die ungünstigen und devianten Verhaltens- und Erlebensweisen dieser nicht mehr entgegenstehen.

Daraus lässt sich folgern, nicht jedes Seminar oder jede Maßnahme geeignet sein dürfte (bereits bei der Protokollierung dürften Hürden bestehen). Es erscheint i.H. der Maßnahme folglich die Annahme gerechtfertigt zu sein, je ferner an der individuellen Problematik gearbeitet wird, desto weniger dürften die Kriterien zur "individuellen Veränderung" erfüllt sein. Bspw. dürfte dies bei Kursmaßnahmen der Fall sein. Diese sind i.d.R. stets allgemein gehalten und an einem Durchschnitt orientiert (also eher an einem Leitfaden sowie definierten Basispunkten orientiert). Eine Individualmaßnahme wiederum hat hier i.d.R. eher die betreffende Person also jenen, der im gerichtlichen Verfahren im Mittelpunkt steht, zur Orientierung.

Als ferner wichtig zu erachten ist, hier zudem individuelle Faktoren zu berücksichtigen sind (auch ob via Strafbefehl oder Gerichtsverhandlung), dergestalt einerseits ein sachkundiger Anwalt konsoltiert werden sollte (idealerweise zu Beginn des Mandats und/oder Initiative zur beschriebenen Sache), der seinen Mandanten zu den Besonderheiten seines jeweiligen Falls beraten kann und anderseits eine Kosten-Nutzen-Abwägung dringlich angeraten sei. Beides vermögen wir nicht zu leisten, dürfen dieses auch nicht.
Hierzu wird auch zählen, wie der versierte Verteidiger die Veränderung bzw. Wegfall der charakterlichen Ungeeignetheit gedenkt spätestens vor Gericht ordentlich zu begründen. Zu Chancen und späteren Folgen bspw. im Hinblick Fahrerlaubnisbehörde und unter anderem Bindungswirkung#02 von Urteilen gegenüber Behörden sollten Sie auch hier eine Rechtsberatung wahrnehmen.

#01 als wichtige Info: Der Führerschein ist lediglich das Dokument zur Fahrerlaubnis
#02 Eine Bindungswirkung könnte auch dergestalt im Raum stehen, die strafgerichtliche Entscheidung den Kriterien des § 3 Abs. 4 StVG entspricht, hier bspw. die Beurteilung zur Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, die der Richter dergestalt bejaht oder verneint hat. Aber wie gesagt, hier gilt stets, eine geeignete fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen, die wir nicht leisten können.

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Weiter unten nach dem Allge­meinen zu meiner Tätig­keit finden Sie ggf. einige inter­essante weiter­führende Infor­mationen

Grundsätzliches zur verkehrspsychologischen Beratung / MPU-Vorbereitung
Ein freundlich gemeinter Hin­weis auf einem event. Weg zur Wieder­erlangung der Fahrer­laubnis bzw. eine ggf. interessante Info vor dem Gang zur Behörde

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Ein kurzer Überblick zur Vorgehensweise/Philosophie der Praxis

Meine Arbeit und therapeut­ischer und berater­ischer Hinter­grund bezieht sich auf die Ansätze der system­ischen Therapie sowie der Ver­haltens­therapie als auch ihrer Methoden.
Darüber hinaus kann ich speziell für die Kunden im Be­reich MPU-Vor­bereitung / MPU-Beratung auf die prakt­ische Er­fahrung im Rahmen meiner mehr­jährigen Tätig­keit als Gut­achter und verkehrs­psycho­logischer Berater bzw. dem Wissen aus der Tätig­keit bei unter­schiedlichen Begut­achtungs­stellen für Fahr­eigung (BfF) zurück­greifen (Nieder­sachsen und West­falen). Neben der thera­peutischen Seite wird das Spektrum Rund um die MPU als auch unter­schiedlicher Felder der Verkehrs­psycho­logie (amtlich anerkannte verkehrs­psycho­logische Beratung gem. § 71 FeV, ver.-psych. Teil­maßnahme d. Fahr­eigungs­seminars § 4a StVG oder i.H. Sperr­frist­verkürzung) abge­deckt.

Aus dieser mehrjährigen Erfahung, der begleitenden Fortbildungen (i.d.R. mehrmals jährlich) und fundiertem Wissen heraus, kann ich Ihren Fall (dessen Beding­ungen und Kon­stellation) auch im Hin­blick der Wieder­er­langung der Fahr­erlaubnis und der dahin­gehenden Voraus­setzungen (bspw. MPU) ein­schätzen, so dass wir Ihr Ziel (Wieder­erlangung der Fahr­erlaubnis, Führer­schein) best­möglich ver­folgen können.

Der primäre Kerngedanke bzw. Leitsatz verkehrs­psycho­logischer Maß­nahmen ist die Verkehrs­sicher­heit, sie wird dabei nicht außer Acht ge­lassen, viel­mehr sollen Sie die Vor­züge (sicheres und ge­regeltes sowie schnell­eres und ent­spannt­eres Voran­kommen) für sich in eben­dies An­spruch nehmen und selber her­stellen können. Hier­bei steht die eigen­verantwort­liche Verkehrs­teil­nahme im Mittel­punkt, die Ihnen als eigen­ständiger ver­antwortungs­bewusster und hand­lungs­aktiver Bürger zudem ent­gegen­kommen sollte.

Vor dem Erreichen einer günstigen Teil­nahme sollten un­günstig ge­lagerte Verhaltens­weisen, Ein­stellungen und Haltungen korri­giert und für alle Beteil­igten gewinn­bringend neu definiert, umge­setzt und ein­geübt werden (i.S. Ge­winn-Ge­winn-Sit­uation).

Dies entspricht auch der System­ischen Therapie und Beratung, die ver­sucht kon­struktiv sowie lösungs- und zukunfts­orien­tiert zu sein. Die Vor­züge sollen neues Ver­halten in der Ent­stehung be­dingen und zur Auf­recht­erhaltung und Wieder­holgung (letzt­lich Auf­recht­erhaltung also Stabilität) motivieren. Die zu ver­folgen­den Ziele und Lösungen wer­den auf Basis Ihrer indi­vidu­ellen Er­fahr­ungen, Ihrer vor­hand­enen Ressourcen und möglichst nahe an Ihren Ziel­vor­stellungen erar­beitet (bspw. unter Bezug­nahme gesetzl. Regel­ungen). Ein der­gestaltes An­liegen sollte das sichere und schnelle An­kommen an dem ge­wünschten Ziel­ort sein, jenes Ziel, was der Gesetz­geber eben­dies er­reichen möchte.

Bei unserer Arbeit wird zudem auf die Instru­mente der Ver­haltens­analyse aus der Ver­haltens­therapie zurück­gegriffen, damit heraus­gearbeitet werden kann, wo un­günstige Erlebens- und Verhaltens­muster zu­gegen sind. Sie sollen ja keinen Katalog von Maß­nahmen an die Hand bekommen, ob der für sinn­voll ist oder nicht.
Es soll zudem die Frage erörtert werden, welche Be­dingenden sowie aufrecht­erhalten­den Faktoren (u.a. Motive) das uner­wünschte hier ver­kehrs­deviante Ver­halten und Er­leben be­ein­flussen. Aus dieser Auf­arbeitung heraus kann dann ein neues Er­leben und Ver­halten (hier im Ideal verkehrs­günstig) dann auch unter rück­fall­pro­phy­laktischen Gesichts­punkten heraus­gearbeitet werden. Letzt­endlich soll ver­folgt werden, Sie über­dauernd Ihre Fahr­erlaubnis (Führer­schein) in der Hand halten können (Sta­bilität - Sie wissen um die Kosten des Fahr­erlaubnis­verlustes (finanziell, zeitl. Aufwand, Kosten durch Nutzung von Aus­weich­optionen, ...), warum also dies nicht lang­fristig aus seinem Leben ver­bannen). Das rück­fall­pro­phy­laktische Wissen um Gefähr­dungen und Risiken (samt dortig ver­orteter Situa­tionen) soll hier eben­dies helfen als auch die Er­ar­beitung regulier­ender Optionen im dahin­gehenden Umgang (A hat mit B stets an Ort C ge­trunken -> Lösung -> (1. Wahl, sehr häufig, eher naiv da nur Ver­meidung:) A ver­meidet B als Option über­haupt "oder" (als weitere Wahl:) A trifft sich mit B, wobei man eine Alter­native für den Ort C als Ver­führung auf­sucht u./o. zudem um das Gefähr­dungs­poten­tial von A, Ort C sowie B weiß, zudem gün­stige Maß­nahmen im Um­gang mit der Ver­führung erlernt, ein­übt und ver­festigt (eher therap. Vor­gehen - warum das lernen Sie in der Maß­nahme).

Zusätzliche Optionen als motiv­ationaler Hinter­grund können auf­treten (Neben­wirkungen ob posi­tiv oder nega­tiv) und sollten berück­sichtigt werden. Darüber hinaus be­ein­flusst auch verkehrs­psycho­logische Beratung und Therapie unter­schied­liche Lebens­bereiche des Klienten (un­ver­meid­bare General­isierungs­effekte, Ver­änderungen von Sys­temen durch Ver­änderung des Systems des klienten - der zuvor Trink­ende kommt nun aus­geruhter zur Tätig­keit, er­scheint zu­ver­lässiger), so daß über den eng defin­ierten Ereignis­raum Verkehr / Verkehrs­teil­nahme hinaus auch auf anderen Ebenen Ver­änderungen zu er­warten sein dürften. vor allem in der Inter­aktion mit dem sozialen Um­feld. Bspw. wird derjenige, der nun weniger trinkt, sein Umfeld anders erleben und wird ander­seits von seinem Um­feld auch anders wahr­ge­nommen. Folgen sind zu er­warten (-> Die Suche nach einem anderen soz­ialen Um­feld, Veränderungen von Be­ziehungen (man erlebt ja plötzlich andere Seiten durch die Ver­änderung, bei Ver­zicht: der Kater, der viel zeit in An­spruch genommen hat (Re­genera­tion) ist weg, folglich wird mehr Zeit für Partner­schaft, Freunde, Frei­zeit­interessen zu­gegen sein).
Hier können auch Trauer oder Ängste warten oder lange schwellende Um­setzungs­wünsche von Be­teiligten werden nun­mehr in den Raum treten (Auf­arbeitung von Be­ziehungs­pro­blem­atiken bis Trennung - i.S. jetzt ist er ja stabil und kann die Tren­nung ver­kraften). Also hier gilt es eben­dies gerade im Hin­blick Rück­fall (wenn ich trinke, bin ich wieder ver­sorgungs­pflichtig und mein Gegen­über wird sich nicht trennen; "ist alles egal"-Haltung, ...) fach­lich zu ar­beiten. Es reicht eben nicht zu sagen, vermeiden Sie Ihre Trink­partner und -orte, sondern hier sind viele zu­sammen­hänge zu berück­sichtigen.

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Grundsätzliches zur verkehrspsychologischen Beratung / MPU-Vorbereitung

Auf Basis Ihres vorherigen Verkehrsverhaltens und/oder aufgrund von Auffälligkeiten Ihrerseits (Straftaten, Ordnungswidrigkeiten, aktenkundigen Vermerken etc.) gibt es behördliche Zweifel an einer adäquaten Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr bzw. hinsichlich ihrer Fahrerlaubnis (nicht Führerschein, welcher lediglich als Dokument zur Fahrerlaubnis zu sehen ist). Es kommt zur Anordnung des Erbringens eines medizinisch-psychologischen Gutachtens oder nur ärztlichen Gutachtens bei einer Begutachtungsstelle für Fahreigung (BfF).
Die möglichen Fragestellungen leiten sich aus den im StVG, der Fahrerlaubnisverordnung oder den Begutachtungsleitlinien beschriebenen Anlässen ab.
Es wird hierbei anlassbezogen vorgegangen. D.h. sich bei der Beantwortung im Gutachten lediglich auf die behördlich gestellte(n) Fragestellung(en) bezogen, welche sich wiederum aus Erkenntissen der Behörde ableiten lassen sollten (bspw. keine Drogenfragestellung bei alleinigen Alkoholfahrten in der Vorgeschichte des Betroffenen - anders herum indes eher zu bejahen, da Alkohol als berauschendes Mittel sowohl i.H. Substitution aber auch auf Basis der Erhöhung der Konsumwahrscheinlichkeit als Teil einer drogenspezifischen Fragestellung anzusehen sein dürfte (s. auch Begutachtungskriterien (2. Auflage) bspw. ad Hypothese D1 & D2, weniger klar definiert in D3)).
Bei einer BfF (Begutachtungsstelle für Fahreigung) aufgrund dessen stattfindend, da zwar dem Staat die hoheitsrechtliche Vergabe der Fahrerlaubnis obliegt, die jeweilige Behörde hier dessen Vertretung darstellt, indes die gestellte Fragestellung(en) mangels Eignung dort nicht selbst beantwortet werden kann (hier die Behörde mit einer Eignungsfrage betroffen ist - was sie aber wenig kümmern dürfte, sie die prognostische Klärung der Frage ja in mehr oder weniger geeignete Hände legt - die Entscheidung zur Fahreignung (auch entgegen einer Prognose des Gutachtens) obliegt aber als solches wieder in Händen der Behörde).

Der aufgeworfene Zweifel beruht bspw. auf eine oder mehrere Teilnahme(n) unter Alkoholeinfluss bzw. der oder die Betreffende erheblich oder wiederholt im Zusammenhang mit Alkohol (auch außerhalb des Verkehrsraums) aufgefallen ist, hierbei ein unkontrollierter Umgang mit Alkohol (bspw. eine Alkoholabhängigkeit) respektiv eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Verkehrsteilnahme bei bestehendem Trink-Fahr-Konnflikt abzuleiten berechtigt erscheint.
Analoges gilt für den Bereich berauschender Mittel (Drogen, Medikamente, pp. - eigentlich auch Alkohol da berauschend). Bei Drogen indes wird bis auf Cannabinoide i.d.R. sehr schnell eine Wahrscheinlichkeit für einen Konsum-Fahr-Konflikt abgeleitet, dergestalt eine Eignung nicht wirklich explizit angenommen.
Bei Verkehrsdelikten im engeren Sinne indes gibt es ebendies mehrere Möglichkeiten einen behördlichen Zweifel hinsichtlich der Fahreigung zu erwecken. Neben den bekannten Überschreiten der Punktegrenze (im Rahmen des Punktesystems) werden hier auch häufig die Besonderheiten für Fahranfänger unter der Berücksichtigung des hier geltenden Maßnahmenkataloges gelten. Auch bei wiederholter oder erneuter Auffälligkeit trotz vorherigem Entzugs der Fahrerlaubnis (bspw. bei besonderen Umständen) lassen sich mehrere Ableitungen für Anlässe finden (explizite Zuordnungen zu finden in §4 StVG und §11 FeV (Fahrerlaubnisverordnung), ferner aus §2 Abs. 4 und 8 StVG - konkretes indes immer in einer Rechtsberatung nicht an dieser Stelle erfahrbar)

Neben den drei bisher angesprochenen Hauptbereichen (Alkohol, Drogen, Verkehrsdelikte) gibt es aber auch weitere behördliche Fragestellungen hinsichtlich der Fahrerlaubnis, die teils eine ärztliche aber auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung erfordern können. Hier finden sich Straftaten, gesundheitliche Fragestellungen außer auf Alkohol und Drogen bezogen, interlektuelle Fähigkeiten usw. Weiteres findet sich in den Begutachtungsleitlinien, der FeV oder auch in den dazugehörigen Anlagen.

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Häufig taucht der Begriff Idiotentest auf, der fern der heutige Praxis einer MPU bei einer Begutachtungsstelle für Fahreigung (BfF) zu sehen ist. Dieser Begriff bezieht sich eher auf Anfänge dieses Systems, wo Personen, die erhebliche Schwierigkeiten bei der Prüfungssituation gehabt haben, i.H. ihrer Eignung überprüft worden sind. Diese Art von Fragestellung stellt heute ein Bruchteil der Fragestellung in der MPU dar (mir selbst in meiner Tätigkeit als Gutachter nicht einmal vorgekommen).
Bedauerlicherweise kann dies zu irrigen Annahmen führen, verbirgt sich ggf. hinter dem Begriff auch eine Entlastung für denjenigen, der eine Aufforderung / Fragestellung(en) bekommen hat. So findet sich häufig eine unvorbereitete Haltung und Einstellung, die nicht wirklich förderlich beim Ausräumen / Infragestellen des behördlichen Zweifels sein dürfte.

Die MPU sollte (bereits im Hinblick zu vermeidender Kostenfallen - finanziell sowie zeitlich) ausreichend ernst genommen werden. Dergestalt sollte der Betroffene bereits im Vorfeld eines eventuellen Antrags bei einer Behörde (bspw. zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis) sich zumindest selbst hinterfragen, ob eine Eignung gegeben ist und was alles zu berücksichitgen sein wird (eine weitere Info hierzu, sei weiter unten unter "Ein freundlicher Hinweis ..." zu finden; zu beachtende Zeiträume).
Hier wäre darum zu bitten, dies ausreichend kritisch umzusetzen (Jeder möchte sich ja schließlich im Straßenverkehr sicher zum Zielort bewegen können und nicht ständig aufgrund potentieller Gefahren zum Stillstand und absoluter Obacht gezwungen sehen).
Zudem was würde auf lange Sicht ein negatives Gutachten oder ein positives Gutachten mit der Gefahr einer erneuten Auffälligkeit und ggf. erneutem Entzug der Fahrerlaubnis nützen?
Bereits aus der Strategie, wie sie bspw. zukünftig mit Alkohol umgehen wollen (bei einer Alkohol- o. Drogenfragestellung, aber auch bei Straftaten), können im Hinblick Begutachtung und der daraus gewonnenen Prognose sich Schwierigkeiten ergeben, die es in Vorfeld zu berücksichtigen gilt (bspw. falsche Strategiewahl (kontrolliertes Trinken) bei einer indes berechtigten Ableitung einer Verzichtsnotwendigkeit aus der Lerngeschichte des Betroffenen oder abzuleitenden Abstinenz aus der Vorgeschichte bzw. Schwere der Konsumproblematik; oder die Wahl der zu führenden Nachweise bzw. Art und Weise der Objektivierung von Veränderungen im Trinkverhalten, welche falsch in Zeitraum/Ausmaß und Art und Weise gewählt worden sind).
Ggf. sollte hier eine fachliche Unterstützung in Anspruch genommen oder angedacht werden.

Letztlich möchte der Betroffene ja schlüssig aufzeigen, daß der behördliche Zweifel bei seiner Person nicht (mehr) berechtigt bzw. begründet ist. Dieser lediglich eine Ableitung auf Basis von Erkenntnissen darstellt und auf Wahrscheinlichkeiten beruht, mit Blick auf die Individualität des Betroffenen indes nicht zu vereinbaren ist. Hier Entwicklungen sowie Veränderungen in Erleben und Verhalten stattgefunden haben, die für eine positive Prognose bei zukünftiger Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr sprechen.
Vor allem auf Basis von nunmher gegenständlichen Erkentnissen - gewonnen bspw. aus der tiefgreif­enden Aufarbeitung seiner Vita bzw. den bedingenenden Strukturen -, neuer Haltung sowie Einstellung(en) und geeigneten Verhaltensänderungen und -korrekturen als auch rückfallpropylaktischer Strategien - der Betroffene wieder in einer adäquaten Art und Weise zukünftig am motorisierten Straßenverkehr teilnehmen dürfte.
So wird derjenige aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, Einstellungs- und Verhaltenskorrekturen abgeleitet sowie im Folgenden umgesetzt sowie eingeübt als auch gefestigt haben. Wird für die Zukunft eigene Schwächen und Verführungen berücksichtigt haben, kann auf diese mit geeigneten Strategien reagieren, so dass eine erneute Auffälligkeit nicht zu erwarten sein dürfte.
Ein nunmehr neues Verhalten und Erleben vorzuweisen hat, welches die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens einer Auffälligkeit (genauer im Hinblick der gestellten Fragestellung) deutlich reduziert.

Indes wer keine Veränderung geltend machen kann, wird wahrscheinlich, so könnte man vermuten, eher hinsichtlich der Bekräftigung des Zweifels gehandelt haben.
Dergestalt gilt - ob mittels verkehrspsychologischer Beratung / Therapie, einer MPU-Vorbereitung oder nicht - es könnte sich lohnen, sich auf das komplexere Thema MPU vorzubereiten, es adäquat anzugehen (Dergestalt zur Überschrift zurückgefunden).


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Der Irrwitz des modernen Kosumenten und die Fallen der Versprechen von Anbietern

Die Bundeanstalt für Straßenwesen hat Punkte dargestellt, wie die Betroffenen einen seriösen Anbieter aus dem Becken von Anbietern finden können (Überschrift: "Verkehrspsychologische MPU-Beratung und MPU-Vorbereitung"). Benannt wird zu den Angeboten bzw. dem Anbieter dieser u.a. Psychologe mit einem Diplom- oder Master-Abschluss sein solle, zudem eine verkehrspsychologische Ausbildung vorweise und sich darin weiterhin fortbilde. Er keine Garantien gebe, die Infos über Leistung und Zahlung offen und transparent seien, anhand der Fallunterlagen des Betroffenen gearbeitet wird, keine Geschichten vorgegeben werden und weiteres.

Man möge denken, dieser Leitfaden würde Ihnen behilflich sein, indes werden Sie bereits sehr schnell an Ihre Grenzen kommen bzw. erkennen, eine Zuordnung anhand der Punkte mit vielen Tücken verbunden sein dürfte. Die Realität als auch Ihre Handlungsoptionen unterscheiden sich von der Wunschdarstellung einer idealisierten Informationssammlung und -bewertung. Zudem sind einzelne Punkte u.U. zudem (ggf. auch deutlich) im Hinblick der deklarierten Zielerreichung zu hinterfragen.

Wie erhalten Sie überhaupt all die geforderten Informationen?
Dies wäre Hürde Nr. 1.
Willkommen im Irrgarten fehlender Informationen. Und denken Sie nicht daran - auf die viel zitierte Dauerlösung "www". Wo keine dahingehend geeigneten Information gespeichert oder präsentiert, dort generiert werden (Entschuldigung natürlich werden dort Daten generiert, nur welche und wie seriös sind diese wirklich). Das Netz bietet i.d.R. auch nicht die erforderlichen Detaildaten. Auch ist Ihr Fall wie mit dem Fall einer Frau oder Herrn Muster zu vergleichen?

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein unseriöser Anbieter. Würden Sie Informationen offen darstellen, die Ihre Einnahmequelle gefährden?
Stellen Sie sich ferner vor, Sie sind eine seriöser Anbieter (oder halten sich dafür), würden Sie alle Informationen darlegen - auch wenn es Ihr Angebot überfrachtet / davon ablenkt oder dieses in der Erscheinung stört, unpassend als solches für die Thematik sich darstellt (Erklärung des Angebots vs. Überpräsentation des Anbieters - selbst Logos können nicht Produktgröße aufweisen - der Kühlergrill ist räumlich einerseits begrenzt und hat anderseits eine Funktion, die leeren Raum fordert). Manch einer sieht sich zudem i.S. des Datenschutz' und seiner Existenz vergewaltigt (auch ein Anbieter hat das Recht auf seine Daten, Produktpiraterie). Gründe ad der Darstellung bzw. gegen diese würde es für die hier dargestellten zwei Varianten viele geben - dies ist zu bedenken und auch zu berücksichtigen.

Es generiert sich folglich eine zweite Hürde. Wie wünschen Sie fehlende Informationen a) in Erfahrung zu bringen und b) kritisch zu bewerten (dritte Hürde) - von wissenschaftlicher Herangehensweise ganz zu schweigen?

Selbst unter der Annahme, Sie erhalten die Informationen, wie gedenken Sie hier die wichtige Hypothese 0 zu überprüfen (Verwertbarkeit der Angaben - auch i.H. Wahrheit, Zuordnung, uvm.).
Dies bedarf weiterer Informationen und dem Erarbeiten von Hintergrundwissen, wie eben diese Informationen auszuwerten und zu bewerten sind und welche Mittel hier dienlich als auch berechtigt in der Verwendung sind. Dieses würde unmittelbar zur Hürde 4 (Effizienz) führen - also Aufwand versus Ausbeute / Nutzen (Sonderangebote bspw. gibt es viele, indes sollten Sie bedenken, bereits das Durchstöbern von dahingehenden Informationen ist ein Aufwand, die Fahrt samt aufgewendeter Mittel und natürlich die verbrauchte Zeit. Wer diese einfachen Grundelemente in seiner Gesamtrechnung verwendet, kommt ggf. schnell zu dem Ergebnis ein anscheinendes Sparen hier eher dem Verschwenden von Ressourcen gewichen sein könnte #01).

Jetzt erhalten Sie Informationen. Anbieter A gibt an, er sei seriös. Natürlich ist er das. Er hält sich bspw. an gestzliche Vorgaben, dies könnte als Kriterium herangezogen werden. Oder noch schlimmer, die vertrauensvolle allgegenwärtige Annahme, er darf ja tätig sein (ruhig speziell: in diesem Bereich tätig sein), folglich sollte dies bereits für seine Seriösität sprechen. Die kontrollierende Ordnungsgewalt (Staat sic!) wird Ihre Aufgabe schließlich wahrnehmen. Also wäre die logische Folgerung: Und da er aktuell tätig ist (in diesem Bereich), paßt das mit ihm/ihr.

Kennen Sie überhaupt die staatlichen Vorgaben / Regulierungen für einen MPU-Vorbereiter?

Diese sind aus fachlicher Perspektive der Psychologie quasi nicht vorhanden. Sie finden lediglich bspw. hinsichtlich des Unternehmens eine Regulation (Staat will schließlich sein Allheilmittel Abgaben und Steuern und unter der Pämisse keine Ausgaben). Daraus folgt, nahezu jeder Erwachsene kann dies unter den Bedingungen machen, sofern er zur Gruppe gehört (s. bspw. lockere Vorgaben zur Geschäftsfähigkeit und weiterer rechtlicher Regelungen - es ist auch kein Gewerbe, ebendies fern der Industrie- und Handelskammer oder anderen Institutionen - einerseits zum Glück (hohe Kosten für i.d.R. kaum Vorteile -> anderseits keine Regulation, Überprüfung).
Das heißt sich hier auf Regulierung / Eingreifen / Lenken seitens eines Staates oder anderer zu verlassen, wird eventuell analog zum Hausbau auf Sand gebaut haben. - Und da erkläre mal einer den Unterschied von Drittweltland - Junta - Industriestaat, wenn viel zu viele Parallelen ihn stolpern lassen und/oder sich als Hindernisse ihm gegenüber gebärden.

Abgeleitet bdeutet dies, Sie werden nicht wissen, ob diese Person überhaupt Ahnung davon hat, was Sie macht. Zumindest können Sie auf Basis der beruflichen Qualifikation (geschützte Titel wie bspw. Diplom-Psychologe u.a.) eine erste Zuordnung vornehmen. Derjenige sollte wissenschaftliche Kenntnisse um menschliches Verhalten und Erleben aufweisen (und nicht alltagspsychologische Heuristiken, die fatale Folgen haben können).

Was indes, wenn dies beworben wird? Unsere Psychologen arbeiten mit Ihnen o.ä. Hier müssten Sie schon expliziter nachfragen. Psychologe heißt erst einmal nichts (hat er einen geschützten Titel erworben (wie "Diplom-Psychologe")? oder ist er Freizeitpsychologe? Wenn ja, ist er in diesem Bereich fortgebildet, weist zudem ggf. Erfahrung auf? Begleitet er Sie die gesamte Aufarbeitung über ("Unsere Psychologen arbeiten mit Ihnen" heißt nicht immer, er alle Beratungsstunden mit Ihnen arbeitet) oder ist er lediglich beim Erstgespräch oder begleitend zugegen?

Nun wissen Sie um die berufliche Herkunft der Person. Ein Fahrleher, ein Quereinsteiger bspw. kennt welche psychologischen Interventionen und wendet Sie aus welchen gründen bei Fall x an. Vor allen sollten Sie nach den Nebenwirkungen und Gefahren fragen. Der Psychologe weiß i.d.R. aus wissenschaftlicher Psychologie darum, wie Erleben und Verhalten funktionieren. Macht dieses zumindest aus dem geltenden wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesen Bereichen menschlichen Lebens heraus. Fragen Sie die entsprechende Person zu Lernmodellen und wann bspw. Erwartungen zum Thema Alkohol entstehen und wodurch (Als Tipp, diese sind nicht durch den ersten fatalen Rausch begründet).

Von der sogenannten Alltagspsychologie sollte man deutlich Abstand nehmen. Die Folgen können teilweise katastrophal sein. Es wird bspw. in Bereichen gearbeitet, die existentielle und gesundheitliche Folgen mit sich bringen können. Alkohol oder Drogen sind hier ebendies zu benennen, wie Persönlichkeitsstörungen, die explizit in den Beurteilungskriterien benannt sind. Wie schätzt der Vorbereiter dies alles ein. Was weiß er außer einer naiven "man muss nur wollen"-Floskel zu diesen speziellen Themen. Und warum bedarf es überhaupt dieser Klärung?

Dem Gesetzgeber, wie benannt, interessiert dies offensichtlich wenig, die Frage wäre dergestalt, wie sehr interessiert es Sie?

Es geht hier um Sie, nicht um ein Stück Bescheinigung samt Sammeln von Beratungsstunden. Der Psychologe wendet sich bei Fragen seines Lebens, die nicht durch ihn geklärt werden können, i.d.R. auch an einen Kollegen oder eine Supervision.

Dies war nur ein kleiner Einblick in diese Thematik. Ggf. ist Ihnen hierüber indes deutlich geworden, fachliches Wissen andere Herangehensweisen erlaubt. Das Wissen um die Einzelelemente zur Thematik wichtige Bezüge überhaupt erst zu einer Gesamtschau zu kompletieren vermag oder Verknüpfungen einzelner Faktoren wissenschaftlich begründet erlaubt. Letztlich dergestalt überhaupt individuell für den jeweiligen Fall berücksichtigt werden können.
Ferner in diesem Bereich sich ein zweiter Blick oder das Setzen von Kriterien bei der Wahl lohnen könnte. Umso mehr da eine gute Aufarbeitung einer Problematik mit Veränderungen in Erleben und Verhalten einhergehen sollte, sich dort dementsprechend (idealerweise günstige) Veränderungen ergeben (diese u.a. Sie motivieren können, an der Veränderung festzuhalten - Thema Stabilität / Rückfallprophylaxe). Sie langfristig über den Erhalt der Fahrerlaubnis hinaus entspannter, sicherer und ohne erneute Auffälligkeiten am motorisierten Straßenverkehr teilnehmen können.

Auch sollten Sie über die möglichen Gewinne nachsinnen. Die Fahrerlaubnis, eine nichtssagende Bescheinigung sind meines Erachtens kaum etwas wert, wenn die dahinterstehende Problematik weiterhin besteht und Kosten fabriziert. Wo und wie hilft Ihnen die Bescheinigung bei der Begutachtungssituation oder in Ihrem Leben - oder ist diese gar schädlich?
Denken Sie daran, die Inhalte der Bescheinigung sind in der Erwartungshaltung des Gutachters inbegriffen. Er liest dieses oder jenes sei umgesetzt, dürfte folglich auch die Annahme haben, dieser Herr oder diese Frau können mir zu diesem und jenen wichtigen Punkt der eigenen Eignung tiefgreifende Erkentnisse zu sich offenlegen und mir diese im Bezugnahme zur eigenen Person erkären. Der nur die Bescheinigung wollte, wird dann was präsentieren können und wie in seinem Leben umsezten?
usw. usf. - ggf. würde ich diese Thema noch einmal aufgreifen und hier vertiefter darstellen. Wichtig ist, eine gute Aufarbeitung hilft Ihnen nicht nur das eigen Verhalten zu verstehen, sondern auch das anderer Teilnehmer, kann sich folglich besser darauf einstellen - dies kann förderlich zur entspannteren und sicheren Teilnahme sein (doppelte Absicherung bzw. ich muss neben meinen eigenen Fehlern mit Fehler anderer Teilnehmer rechnen).

Ich wünsche eine gute Wahl und das erforderliche Generieren von Gewinnen (idealerweise über die Bescheinigung hinaus).

#01 So ließe sich auch mit einer Portion naivem Kunden-"Gottvertrauen" (es paßt schon, er ist ja Anbieter also "Fachmann", s. oben beschrieben) erklären, warum viele anstelle einer bewussten Suche und Auswahl, allzu vorschnell Lockangeboten aufliegen. Sie möchten etwas unternehmen (was ja positiv zu bewerten wäre), indes mit den alten Mitteln (wenig Aufwand (vor allem in puncto Eigenbeteiligung, Auseinandersetzung mit sich und seinen Delikten), Unangenehmes lieber ausblenden, keine große Eigenverantwortlichkeit gepaart mit erhöhter Sorglosigkeit usw.). - interessant erscheint hier der Widerspruch, trotz Klagen über finanzielle Belastung und Nöte, bei der Annahme derartiger Angebote (i.S. Sorglospaket, "Wir-machen-das-schon-Versprechen") finanzielle Aufwendungen plötzlich weniger eine Rolle zu spielen scheinen #02.
#02 Was wiederum den Psychologen nicht wundert, er sich ja schöießlich mit menschlichen Erleben sowie Verhalten sowie dessen Grenzen aber auch Fähigkeiten auseinandersetzt. So weiß er auch um die formal-logisch abzuleitende Erkenntnis zum Menschen, diese nicht wirklich vermögen logisch zu denken geschweige dergestalt zu handeln. Es fehlen bereits die Grundvoraussetzungen: es sind u.a. nicht alle Informationen gegenständlich (vor allem nicht zum Abfragezeitpunkt) und selbst wenn, dann wäre das Arbeitsgedächtnis (aufgrund geringer Größe) nicht in der Lage diese entsprechend zu verarbeiten (oder fehlerfrei zu operieren). Es kommt hinzu, unterschiedliche Prozesse ("bottom-up", "top-down") bereits die Wahrnehmung deutlich beeinflussen und verfälschen (wir sehen springende Billardkugeln bei Bandenaufprall (die physikalisch dies indes nicht tun), interpretieren unterschiedliche Formen eines Bildes (Kippbilder) unter "Angst" ist alles bedrohlich, während nach einem großen Erfolg Hindernisse weniger kritisch betrachtet werden - "Nach der gewonnen Weltmeisterschaft sind wir auf Jahre unbesiegbar"-Palaver/-Sprüche dann folgen). Sogar die Sinnesorgane Fehler produzieren / verfälschen, sie nicht eine 1:1-Kopie der Umwelt be- geschweige verarbeiten (u.a. Sensorproblematik i.H. Dichte, Umfang, Vielfalt und Schaltung - bspw. sind wir i.H. akustischer oder visueller wahrnehmung a) nur in der Lage bestimmte Bandbreiten wahrzunehmen (also Ausschnitte) und b) dort auch nicht stufenlos bzw. umfassend - selbst Menschen mit absolutem Gehör nicht -> siehe zum Vergleich die Spezialisten der Tierwelt: u.a. Große Wachsmotte, der Fennek, die Eule, die Fledermaus, ...). Erschwerend kommt hinzu analoges Material digitalisiert wird (samt einhergehenden enormen Datenverlust) -> es fehlt folglich bereits an der nötigen Ausgangslage - folglich der "Fähigkeit". Erwschwerend kommt hinzu, Menschen ökonomisch zudem mit vereinfachten Heuristiken operieren (Pi mal Daumen) -> diese Regeln sind folglich in ihrer Anwendungsauswahl mit einer Fehlerquelle behaftet (ökonomische Heuristik bei der Wahl - zirkulärer Kreisschluß einer Fehlerquelle).

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Ein freundlich gemeinter Hinweis auf einem event. Weg zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis bzw. eine ggf. interessante Info vor dem Gang zur Behörde

An dieser Stelle wird sich lediglich auf den Fall der Wiedererlangung bezogen (Aber natürlich ohne eine Gewähr für den jeweiligen Einzelfall, der event. juristischen Rat/Beratung einholen/in Anspruch nehmen sollte, was an dieser Stelle mangels rechtlichen Status so oder so nicht umzusetzen sowie zu leisten wäre).
Andere Konstellationen mit einer MPU (medizinisch-psychologischen Untersuchung) als Bestandteil auf dem Weg zur Fahrerlaubnis (mit dem Dokument Führerschein) dürften ggf. indes auch Wissenwertes für ihren Fall finden (bspw. bei Ersterwerb mit indes behördlich bedeutsamen Delikten/Auffälligkeiten oder eignungsausschließenden Hintergründen (bestimmte Erkrankungen, Abhängigkeitsdiagnose usw.) in der Vorgeschichte et cetera).

Derjenige der seine Fahrerlaubnis aus welchen Grund auch immer nicht sein Eigen nennt oder diese bei ihm/ihr verlustigt ist, steht beim Wunsch der eigenen Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr (außer natürlich der scheinbar eher unbelehrbare Fahrer ohne Fahrerlaubnis) manchmal vor dem Procedere des Wiedererwerbs.
Dieses beginnt - so die Annahme eines wohl treuen Rechtschaffenden - bei der zuständigen Behörde (in diesem Falle häufig Straßenverkehrsamt).
Hier indes könnte bereits die erste Überraschung auf denjenigen Interessierten bei der Wiedererlangung seiner Fahrerlaubnis warten. Je nach Fall werden unterschiedliche Anforderungen an den Antragsteller gestellt, die er zu erfüllen bzw. beizubringen habe (ad u.a. Voraussetzungen, Unterlagen, Verfahrensablauf bitte bei zuständiger Behörde informieren). Hier sei aber die MPU bzw. ein darauf basierendes Gutachten gemeint.

Dies allein mag dem nach einer Fahrerlaubnis Eifernden schon erheblich vorkommen, vielleicht auch mit mehr oder weniger erheblichen finanziellen Aufwendungen einhergehend erscheinen.
Wichtig dürfte darüber hinaus zudem sein, dass eventuell auch eine Frist damit einhergeht, wann das Geforderte umgesetzt sein solle (in Nds. findet man bspw. 3 Monate - bitte auch hier bei zuständigen Behörde explizit informieren).

Folgt man dem nicht oder kann dies vielleicht auch nicht erfüllen oder nur unter der Gewissheit einer ungüsntigen Prognose im Rahmen der MPU, so könnte man mit seinem gestellten Antrag Gefahr laufen, einem für sich ungünstigen Antragsergebnis gegenüber zu stehen oder eine u.U. kostenpflichtige Versagung in Gang gesetzt zu haben (ggf. Wenn ich nun nichts erbringe und die Zeit der Frist verstreichen lasse).

Dies wäre dann bspw. der Fall, wenn sie ein MPU-Gutachten beibringen mögen, damit über ihren Antrag entschieden werden kann und zur angestrebten positven Prognose darüber hinaus vielleicht ebenfalls Stabilitäszeiträume oder aber auch eine Aufarbeitung vorherigem ungünstig gelagerten Verhaltens und Erlebens gehören.
Im Hinblick von bspw. Alkoholfragestellungen können hier dann Stabilitätszeiträume und/oder Phasen mit verändertem Konsumverhalten mit mindestens sechs Monaten, i.d.R. einem Jahr oder nenenswert mehr als ein Jahr im Raum stehen (in Anlehnung der Beurteilungskriterien, 2. Auflage, zur Urteilsbildung in der Medizinisch-Psychologischen Fahreignungsdiagnostik).
Dies wäre natürlich in möglichen Fällen mit der Erfordernis des Beibringens unter Berücksichtigung einer weitaus engeren behördlich gesetzten Frist nicht wirklich vereinbar. Der Betroffene würde hier ohne Frage zwar eine Begutachtung angehen, ein Gutachten wohl auch vorbringen können, indes den für eine positive Prognose erforderlichen Stabilitätszeitraum nicht wirklich erfüllen, folglich vom Gutachten keine positive Prognose erwarten (Es gebe hier Konstellationen, wo dies dennoch möglich wäre).

Häufig in einer derartigen Konstellation von Frist und Anforderungen zu einer positiven Prognose stehen noch Inhaber einer Fahrerlaubnis, wo ein Zweifel im Raum steht, ein vorherige Versagung nicht Grundlage bildet, sondern erst zu erörtern wäre (bspw. derjenige, der sich alkoholisiert mit dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegt hat (z.B. einer BAK > 1,6 Promille) oder derjenige Konsument (häufig Cannabis) bei dem die Schwere und/oder Trennungsvermögen bei der Teilnahme am Straßenverkehr noch nicht durch die erhobenen Befunde oder gar überhaupt ein Konsum zugrunde zu legen wäre (bspw. Auffälligkeiten im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes hinsichtlich Konsum, Erwerb oder Handel mit BtM, ohne Teilnahme am motor. Str.-Verkehr oder bestimmte Cannabisblut­befund­konstellationen - hier wäre aber auch an ein ärztliches Gutachten zu denken)).

In einem weiteren Falle (einer Fragestellung im Bereich Straftaten) bspw. sei auf das Kriterium V 6.3 der Beurteilungskriterien (hier 2. Auflage) hingewiesen, wo auf Veränderungen "im Regelfall im Verlauf eines Jahres" verwiesen wird.

All diese Fälle sehen sich u.U. einer schwierigen Situation unter Berücksichtigung des Verhältnis' von Frist zu Erfordernissen einer postiven Begutachtung gegenüber (Frist (hier drei Monate zur Erbringung) vs. erforderliche Zeitraum von mehreren Monaten, sechs, zwölf Monaten oder darüber hinaus für eine positive Prognose bei der MPU (je nach Fragestellung und Anlaß sowie Fallkonstellation)).

Wie bereits unter Umständen deutlich geworden sein dürfte, wird trotz Willens einer Übersicht in dem bereits Geschriebenen viel mit Verweisen und offenen Bezügen gearbeitet. Dies mag bereits darauf verweisen, daß das zu Erörternde komplex und auf den Einzelfall bezogen werden sollte.
Dergestalt lohnt es sich manchmal, bereits im Vorfeld sich speziell zu seinem Fall informiert zu haben, eine Struktur bzw. zeitliche Abfolge der Herangehensweise parat zu haben.

Man sollte also bereits vor Antragstellung zur Wiedererlangung einiges bedenken, um sich vor möglichen bzw. vermeidbaren Mehraufwendungen zu schützen. Hier sei bereits auf die finanziellen Aufwendungen des eigentlichen Antrags hingewiesen, die - bei weiterer Verfolgung des Wunsches oder Glaubens an einer regulären Teilnahme samt Fahrerlaubnis - dann zudem erneut aufzubringen wären. Solange bis dann entweder das Interesse verloren wurde, man im Zweifel an sich, höheren Mächten oder behördlichen Wohlwohlen gegenüber dem Bürger aufgegeben hat, glücklicherweise der Umstand der positiven Bejahung der Wiedererteilung eingetreten ist usw. usf.
Viele, die es mal gegenrechnet oder selbst erlebt haben, werden hier einiges beisteuern können, was u.U. für Kosten in einem Wiedererwerb stecken können. Bereits die dann gestellten Anträge und Begutachtungsaufträge erhebliche Summen darstellen und zu stemmen waren oder sind. Man dies im Vorfled weitaus anders hätte investieren können.
Es könnte sich also lohnen, rechtzeitig Informationen zu sammeln. Ggf. hierbei auch externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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Wenn Sie weitere Informationen zu meinen weiteren Praxisbereichen wünschen, möchte ich Sie einerseits auf die klassischen Internetseiten der Praxis (klassisches Design) einladen


oder Sie freundlich auf die schlanke Version (mobil zuerst) verweisen